Information zur Befragung
Sehr geehrte Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter,
sehr geehrte Notärztinnen und Notärzte,
im Rahmen eines Forschungsvorhabens der Hochschule Ansbach wird untersucht, welche Kompetenzen für die fachgerechte Bewältigung niedrigprioritärer Einsätze im Rettungsdienst erforderlich sind. Ziel der Befragung ist es, die auf Grundlage einer umfassenden Literaturrecherche entwickelten und für die Befragung gebündelten Kompetenzbereiche aus Sicht erfahrener im Rettungsdienst tätiger Fachpersonen zu bewerten.
Mit „niedrigprioritären Einsätzen“ sind im Folgenden Einsatzsituationen gemeint, in denen keine akute vital bedrohliche Lage vorliegt, die jedoch eine strukturierte Einschätzung, eine begründete Entscheidung über den sektorenübergreifenden Versorgungsweg sowie häufig auch kommunikative, koordinative oder erweiterte versorgungsbezogene Kompetenzen erfordern. Gemeint sind damit insbesondere Einsatzlagen, bei denen eine notfallmedizinische Maximalversorgung nicht im Vordergrund steht, die Situation aber dennoch fachlich verantwortet bearbeitet werden muss.
Die Befragung richtet sich an Notfallsanitäter und Notärzte mit Einsatzerfahrung im bodengebundenen Rettungsdienst. Die Bearbeitung dauert 12-15 Minuten. Die Teilnahme ist freiwillig und anonym. Die Ergebnisse werden ausschließlich in zusammengefasster Form ausgewertet und veröffentlicht.
Im Fragebogen werden Sie gebeten, verschiedene Kompetenzbereiche in zweierlei Hinsicht einzuschätzen:
- wie wichtig der jeweilige Kompetenzbereich für die fachgerechte Bearbeitung niedrigprioritärer Einsätze ist
- und in welchem Maß die jeweilige Beschreibung auf Sie persönlich zutrifft
Darüber hinaus haben Sie mehrfach die Möglichkeit, ergänzende Anmerkungen zu machen. Bitte beantworten Sie Freitextfragen möglichst kurz und stichwortartig.
Ausführliche Informationen zur Befragung finden Sie unter diesem Link: https://s2survey.net/low_acuity_2026/?info
Vielen Dank für Ihre Unterstützung.
Klaus Meyer
Studienleiter