Veränderungen der psychosozialen Versorgungsstruktur in Bayern infolge der Coronapandemie („Psychosoziale Versorgung und Corona“)

Die Corona-Pandemie („Corona-Krise“) hat unser Leben in den letzten Monaten drastisch verändert. Sie stellt auch die Anbieter psychosozialer Hilfen für Menschen mit psychischen Problemen vor große und neue Herausforderungen. Diese Studie, die das IFT Institut für Therapieforschung (München) im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege (StGMP) durchführt, soll Erfahrungen von Institutionen und Personen zusammentragen, die psychosoziale Hilfen anbieten. Das Ziel besteht darin, aus diesem Wissen Empfehlungen für Politik und Praxis abzuleiten, wie in dieser und zukünftigen Ausnahmesituationen weiter vorzugehen ist

Das Ausfüllen des Online-Fragebogens dauert etwa 20 Minuten und richtet sich an Mitarbeiter*innen psychosozialer Einrichtungen, die dort in den letzten 12 Monaten gearbeitet haben. Die Teilnahme an der Befragung ist selbstverständlich freiwillig. Wir garantieren Ihnen, dass all Ihre Angaben streng vertraulich behandelt werden und anonym bleiben.

Der Fragebogen richtet sich an Personen, die innerhalb der letzten 12 Monate im Bereich psychosozialer Hilfen für Menschen mit psychischen Störungen tätig waren und einen gewissen Überblick über eine solche Einrichtung, Klinik, Abteilung oder Praxis haben. Zur Vereinfachung wird Im Folgenden der Begriff „Einrichtung“ für alle diese Tätigkeitsbereiche verwendet.

Bitte lesen Sie die Teilnehmerinformation und die Hinweise zum Datenschutz aufmerksam durch, bevor Sie mit der Umfrage beginnen. Falls bei der Bearbeitung des Fragebogens Fragen oder technische Probleme auftreten, wenden Sie sich gerne an das Forschungsteam (covid19-studie@ift.de).

Hinweis: Bitte verwenden Sie bei der Bearbeitung des Fragebogens nicht den Zurück-Button Ihres Webbrowsers. Dieser wird Sie nicht auf die vorherige Seite zurückleiten und führt im schlimmsten Fall zum Befragungsabbruch.

Teilnehmerinformation


Veränderungen der psychosozialen Versorgungsstruktur in Bayern infolge der Coronapandemie („Psychosoziale Versorgung und Corona")


Es freut uns sehr, dass Sie sich für die Teilnahme an unserer Studie interessieren!

Worum geht es bei dieser Studie? 


Das vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege geförderte Projekt „Psychosoziale Versorgung und Corona“ hat das Ziel, Erfahrungen zu sammeln, wie sich die psychosoziale Versorgung von Menschen mit psychischen Störungen im Zusammenhang mit der Corona-Krise gestaltet. Die getroffenen Maßnahmen, die Einrichtungen und ihre Mitarbeiter*innen im Umgang mit dieser Problematik entwickelt haben, sollen den Einrichtungen und der Politik Hinweise und Handlungsempfehlungen für zukünftige Pandemien und vergleichbare Problemlagen geben.

Wie ist der Ablauf?


Die Bearbeitung des Fragebogens wird ungefähr 20 Minuten in Anspruch nehmen. Dieser enthält Fragen zu in Zusammenhang mit der Corona-Krise wahrgenommenen Veränderungen der Tätigkeit und Erfahrungen in Bezug auf psychosoziale Hilfeangebote für Menschen mit psychischen Störungen. 


An wen richtet sich der Fragebogen?


An Personen, die über 18 Jahre alt sind und innerhalb der letzten 12 Monate im Bereich psychosozialer Hilfen für Menschen mit psychischen Störungen tätig waren. Sie sollten einen Überblick über die Tätigkeit der beschriebenen Einrichtung, Klinik(-abteilung) bzw. Praxis haben, da sich der Fragebogen nicht auf das individuelle Tätigkeitsfeld, sondern auf die Einrichtung bezieht. Zur Vereinfachung wird dabei der Begriff „Einrichtung“ für alle diese Tätigkeitsbereiche verwendet.

Dazu zählen insbesondere Mitarbeiter*innen aus den Bereichen
• Psychiatrische Kliniken einschließlich PIA
• Sozialpsychiatrische Dienste
• Suchtberatungsstellen/Fachambulanzen
• Niedergelassene (Fach-)Ärzte
• Niedergelassene Psychologische Psychotherapeuten/ Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten
• Komplementäre Einrichtungen


An wen können Sie sich wenden, wenn Sie Fragen haben? Wer ist verantwortlich für diese Studie? 


Sollten Sie zum Ablauf der Studie noch Fragen haben oder falls sich bei der Bearbeitung des Fragebogens Unklarheiten ergeben, wenden Sie sich bitte an den Projektleiter (s. u.).

Freiwilligkeit zur Teilnahme an der Studie 


Die Teilnahme an der Studie ist freiwillig. Sie können jederzeit und ohne Angabe von Gründen die Teilnahme an der Befragung beenden, ohne dass Ihnen daraus Nachteile entstehen. In diesem Fall werden alle bis dahin angefallenen Daten gelöscht. Im Rahmen dieser Studie werden nur die für den Forschungszweck benötigten Daten erhoben. Die im Rahmen dieser Studie erhobenen Daten und persönlichen Mitteilungen werden vertraulich behandelt. Alle am Projekt mit arbeitenden Personen, die an der Auswertung der Daten beteiligt sind, unterliegen der Schweigepflicht.

Was passiert mit Ihren Daten?


Die Daten werden ausschließlich zum Zweck dieser Studie verarbeitet. Die Datenerhebung und -verarbeitung erfolgt mithilfe des Software-Programms SoSci Survey. Die Software und alle Befragungsdaten werden von SoSci-Survey in einem zertifizierten Rechenzentrum in Deutschland gelagert. SoSci Survey erfüllt die hohen Datenschutz- und Sicherheitsanforderungen in Deutschland (siehe SoSci Survey). Die Kommunikation mit dem SoSci-Survey-Server erfolgt ausschließlich SSL-verschlüsselt und es werden keine IP-Adressen aufgezeichnet. Nach Abschluss der Befragungen werden die erhobenen Daten anonymisiert am IFT Institut für Therapieforschung in München gespeichert. Die Aufbewahrungsfrist für die vollständig anonymen Fragebogendaten beträgt gemäß den aktuellen Empfehlungen der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Deutschen Gesellschaft für Epidemiologie (DGEpi) zur Sicherstellung der guten wissenschaftlichen Praxis mindestens 10 Jahre nach Erscheinen des Studienberichts. Zugang zum System haben nur Mitarbeiter*innen des Instituts. Auf den lokalen Workstations, zu denen nur die Mitarbeiter*innen des jeweiligen Projektes Zugang haben, bestehen zudem eingeschränkte (d.h. keine Administrator-) Zugriffsrechte. Das komplette System ist gegen potenzielle Angriffe von außen durch den Einsatz entsprechender Software geschützt (Virenschutz, Firewall) und wird von einem ausgebildeten Systemadministrator täglich professionell gewartet.

An wen können Sie sich wenden, wenn Sie Fragen haben?

Sollten Sie zum Ablauf der Studie noch Fragen haben oder sich bei der Bearbeitung des Fragebogens Unklarheiten ergeben, wenden Sie sich bitte an:

     Prof. Dr. Ludwig Kraus (Projektleitung)

     IFT Institut für Therapieforschung
     Leopoldstraße 175, 80804 München
     E-Mail: covid19-studie@ift.de

Unseren externen Datenschutzbeauftragten erreichen Sie unter datenschutzbeauftragter@ift.de.
Informationen zum Datenschutz finden Sie hier: Datenschutz